Traditionelle chinesische Medizin

Die traditionelle chinesische Medizin ist eine ganzheitliche Therapiemethode, deren Ursprung schon mehr als 2000 Jahren zurück liegt. Sie umfasst eine Vielfältigkeit von Behandlungsmöglichkeiten. Die fernöstliche Theorie und ihre Philosophie werden immer häufiger angewendet und akzeptiert. Über die Wirkung der Akupunktur wird immer noch geforscht, obwohl es schon viele wissenschaftliche Ansätze gibt, (Leitfaden chinesische Medizin von Claudia Focke). Jedoch ist bekannt, dass Behandlungen mit Akupunkturnadeln das Bindegewebe und den Stoffwechsel positiv anregen und Schmerzen/Beschwerden lindern können. Durch ausführliche Befragung/Erstanamnese, Puls - und Zungendiagnostik kommt es zur Erstellung einer Behandlungsstrategie. 


Therapieformen


Akupunktur


Unser ganzer Körper ist „vernetzt“ mit Meridianen/Leitbahnen, darauf befinden sich Akupunkturpunkte. Nachdem eine Behandlungsstrategie durchdacht wurde, werden gezielt Punkte ausgewählt (Lokal- und Fernpunkte) und mit speziellen Techniken (atmend, sedierend, tonisierend) Nadeln gesetzt und verweilen dort zwischen 20 und 40 min. Dadurch kann das Gleichgewicht im Körper hergestellt und die Selbstheilungskraft wieder aktiviert werden. Diese Art von Therapie kann aber auch unterstützend bei akuten und/oder chronischen Erkrankungen angewendet werden. Noch dazu werden die Organfunktionen und deren Rhythmus positiv beeinflusst.


Wie erstelle ich eine Behandlungsstrategie?


Nach ausführlicher Befragung der aktuellen und/ oder chronischen Beschwerden und Erkundigung, sowie eigener Vergewisserung der schulmedizinischen Diagnosen setzte ich eine Behandlungsstrategie zuverlässig in die Yin und Yang Theorie bzw. Zang Fu Theorie um. Dabei wird berücksichtigt, welche Organe bzw. Funktionskreise im Ungleichgewicht sind. 


Wann kann man eine Akupunkturbehandlung in Erwägung ziehen?


  • Erkältungskrankheiten/Infektanfälligkeit, Asthma
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche
  • Stresssymptome
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Verspannung der Muskulatur, Beschwerden des Bewegungsapparetes
  • Menstruationsproblematik/Kinderwunsch
  • Verdauungsstörungen, Aktivierung des Stoffwechsels
  • nach Operationen, um den Energiefluss in den Leitbahnen wieder zu stärken
  • Prophylaxe zur Gesundheitserhaltung
         


Akupunkturbehandlung speziell gegen Kopfschmerzen und Migräne


Kopfschmerzen kennt jeder!! Ist es eher ein dumpfes Dröhnen im Kopf, zieht es bis in den Nacken, sticht es wie Nadeln, oder hat man das Gefühl,  ein Schraubstock sei an den Kopf angewachsen und würde zugedreht?......Wie schnell greift man zur Tablette!!


Die Akupunktur scheint hier eine alternative, unterstützende Behandlung. Durch einen konsequenten Behandlungszyklus oder auch durch Prophylaxebehandlung in anfallsfreien Zeiten der Migräne kann man helfen!


Die chinesische Medizin differenziert den Kopfschmerz  sehr genau:

plötzliches Auftreten, dumpf, schnell ausbreitend, einseitig, beidseitig, schneidend ,   stechend, bohrend


Wo sitzt der Kopfschmerz?

Stirn, Schläfen, Scheitel, Hinterkopf


Ein Kopfschmerz kann entstehen durch:

  • hochsteigende Leber-Yang Energie (bei Streßsituationen, Wut)
  • Feuchtigkeitsbelastung
  • pathogene Faktoren: Hitze, Kälte, Wind
  • Belastung 
  • organische Ursachen




Chinesische Kräuterheilkunde


Sei es zur Ergänzung oder für „Nadelscheue“, ist die Behandlung mit chinesischen Kräutern sehr zu empfehlen. Durch die Akupunktur kann durch aus eine schnelle Wirkung der Therapie erzielt werden. Unterstützt durch Kräuter geht das ganze noch tiefer. Innerliche Blockaden, Kälte, Hitze oder Feuchtigkeitszustände, die den Körper belasten und zu Störungen/Beschwerden führen, werden sanft, aber beständig behoben.


Astragalus membra., Angelicae sinensis, Ligustici rh., Atractylodis rh., Glycyrrhizae, Chinese cinnamin, Rehmanniae rx., Paeoniae lactiflora, Poria  alba, Codonopsis rx


Wussten Sie schon?


GAN CAO - Glycyrrhizae, auf deutsch Süßholz, ist der Rohstoff für Lakritze